Technisch

Wie WZ-Chips funktionieren

2. April 2026

Ein WZ-Chip ist strukturell einfach: ein kleiner Chip mit integrierten Kondensatoren und Schwingkreisen, appliziert über einen dünnen Klebefilm direkt auf die Materialoberfläche.

Sobald der Chip appliziert ist, beginnt an der Kontaktfläche eine elektromagnetische Wechselwirkung. Diese ordnet freie Elektronen im Material neu und verschiebt – über einen feldeffektartigen Mechanismus – lokal den Elastizitätsmodul.

Diese Verschiebung wirkt wie eine Eigenfrequenzänderung des Bauteils, ähnlich einer Wirbelstrombremse: Wird das Material durch äußere Kräfte in Bewegung versetzt, entstehen zusätzliche magnetische Felder, die der Bewegung entgegenwirken und die Schwingungsamplitude reduzieren – ganz ohne zusätzliche Masse oder mechanische Bauteile.

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