Im Zentrum der MKC Technologie steht die Kontaktpotentialdifferenz (KPD) – ein physikalisches Phänomen, das entsteht, wenn zwei unterschiedliche Materialien in Kontakt kommen.
Jedes Material besitzt eine intrinsische Austrittsarbeit: die minimale Energie, die nötig ist, um ein Elektron aus seiner Oberfläche zu lösen. Kommen zwei Materialien mit unterschiedlicher Austrittsarbeit in Kontakt, fließen Elektronen so lange vom Material mit der niedrigeren zur höheren Austrittsarbeit, bis sich ein Gleichgewicht einstellt.
Dieses Gleichgewicht erzeugt ein elektrisches Feld an der Grenzfläche – die messbare Kontaktpotentialdifferenz. WZ-Chips nutzen genau diesen Effekt, um den Elastizitätsmodul und damit die Eigenfrequenz eines Bauteils gezielt zu beeinflussen, ohne dessen Masse oder mechanische Eigenschaften zu verändern.